Wissenswertes über PUMA

Der Puma auf der Jagd
Die Geschichte der Messermanufaktur PUMA geht bis auf das Jahr 1769 zurück. Bereits seit 1769, noch vor der Französischen Revolution, beestand unsere Traditionsmanufaktur unter der Gründerfamilie Lauterjung.Damals wurden unter Nutzung der Wasserkraft der Wupper auf Naturschleifsteinen Klingen für Rasier- und Taschenmesser, Haarscheren oder Hirschfänger und Säbel geschliffen.
Nach der für die Messerproduktion entscheidenden Einführung der Dampfmaschine und dem später ersehnten Ende des Zweiten Weltkrieges gab es ein weiteres einschneidendes Ereignis für das PUMA-Werk.
Oswald von Frankenberg und Ludwigsdorf (1915-1986) wurde Mitarbeiter im PUMA-Werk. Dies war die Basis für den heute weltweiten Erfolg der PUMA-Jagd-messer.
Er war ein erfahrener Jäger, der die entscheidende Wende "weg von Haushaltsmessern hin zu praxisorientierten Jagd-, Angler- und Gebrauchsmessern" einleitete. In Kooperation mit deutschen und ausländischen Jagdexperten entstanden Messer, die aufgrund ihrer durchdachten, praxisnahen Konzeption noch heute einen weltweiten legendären Ruf besitzen.

Das PUMA Qualitätsmanagement
Jagdliche Ausrüstungsgegenstände müssen Qualität und Nutzeffekt sinnvoll vereinen. Garant hierfür ist das PUMA Qualitätsmanagement. Die Zusammenarbeit zwischen erfahrenen und weltbekannten Designern und den erfahrenen PUMA Mitarbeitern sind hierbei der Grundstein. Fortgeführt wird diese Strategie mit der ständigen Kontrolle aller Arbeitsgänge. Wegweisend für diese Verfahren war die Einführung des PUMA Garantienummernsystems im Jahre 1965, was ermöglicht, jedes einzelne Messer genau zurückzuverfolgen. Ergebnis ist eine reichhaltige Palette an Messern von höchster Qualität.
Die PUMA Palette erfüllt alle Wünsche!
Das Messerangebot von PUMA ist im Laufe der Generationen stetig angewachsen. Die Modelle präsentieren dabei aber immer auch den "Trend" der jeweiligen Zeit und sind praxisorientiert auf den jeweiligen Verwendungszweck abgestimmt. Natürlich stehen auch Designfragen im Mittelpunkt. Hier die Einteilung der PUMA-Palette, wie sie dem Aufbau in unserem großen Hauptkatalog entspricht:
- feststehende Jagdmesser, Fahrtenmesser,Trekkingmesser
- klappbare Jagdmesser
- Outdoormesser, Sportschließmesser, Wassersportmesser
- Ambiente- und Sammler-Messer
- Schärf- und Pflegezubehör, Koppeltaschen, Etuis, Lederscheiden.

Sinnvolles Konzept durch passendes Zubehör
Für jede Gruppe des gesamten PUMA-Fertigungsprogramms wird neben dem Basiszubehör für die Messerpflege und -schärfe wie Metallpolitur, Wetzstahl oder Öl- und Schleifsteine weiteres, speziell auf den Einsatzbereich abgestimmtes Zubehör angeboten. Passend zu den Rasiermessern offeriert PUMA Streichriemen und Streichriemenpaste. Daher ist es auch selbstverständlich, dass die Sammler- und Luxusmesser in aufwendig gefertigten Repräsentationskästen mit Zertifikat geliefert werden.

Oft kopiert - Nie erreicht!
Das Modell White-Hunter der internationalen Serie wurde in Zusammenarbeit mit der ostafrikanischen Jagd-Organisation 1956 entwickelt. Das äußerst robuste Allzweckmesser besitzt eine 15 cm lange, dünn ausgeschliffene Klinge, wobei es aber dennoch für den rauhen Gebrauch über eine standfeste Schneide verfügt.
Auf dem Rücken befindet sich eine ballig gehaltene Beilschneide zum schlagenden Gebrauch. Der White Hunter erlebte einen weltweiten Siegeszug und das Design wurde nach der Ablauffrist des PUMA-Patentes von fast jeder messerproduzierenden Nation kopiert.

Der einfache Geschmack - oder PUMA-Sondermodelle
Der Ausspruch Oscar Wilde's "Ich habe einen einfachen Geschmack, von allem nur das Beste" trifft ohnehin für jedes PUMA-Erzeugnis zu, aber dürfte gerade für die exklusiven Sammler-, Sonder- und Luxusausführungen passen. Bei diesen Messern wird besonderer Wert auf beste Verarbeitung gelegt und namhafte Künstler, die sich der PUMA-Qualität verpflichtet fühlen, garantieren meisterliche Gravur- und Schnitzkunstwerke in Handarbeit. Die PUMA-Sondermodelle sind auf der ganzen Welt begehrte Prestige- und Sammlerobjekte und Statussymbole mit steigendem Wert, die den guten Geschmack ihrer Besitzer repräsentieren. Solche Modelle werden ihrem Wert entsprechend in Luxuskassetten ausgeliefert.
Ein oft benutztes Grundmodell für PUMA-Sonderausführungen ist auch das Schließmesser mit feststellbarer Klinge der 4-Star-Reihe. In aufwendigster Handarbeit entstehen auch die 4-Star Unikate des bekannten Tiermalers Arno Hopp. Die weißen Micarta-Griffschalen werden mit hohem künstlerischen Talent und viel Wissen um alte Gravur- und moderne Drucktechniken mit Farbgravuren in einer neuartigen Scrimshaw-Variante geschmückt. Durch die Möglichkeit, mehrere Farblagen übereinander zu gestalten, entstehen gemäldeartige Darstellungen von Tieren in der Landschaft, wobei das Motiv in der Technik des Kupferstichs aufgebaut ist und in impressionistischer Farbgestaltung handkoloriert wird. Das Ergebnis sind Unikate mit malerischer Bildtiefe, die den Kunstsammler an Elfenbeinmalereien des 17. Jahrhunderts und Tabatieren erinnern.
Auch bei diesen Sondermessern zeigt sich wieder das PUMA Qualitätsdenken. Denn obwohl die PUMA-Sondermesser für den Gebrauch eigentlich viel zu schade sind, handelt es sich hierbei um Schmuckstücke besonderer Güte, die durch limitierte Sondermodelle vervollständigt werden, welche im Laufe der Jahre an Wert gewinnen. Jedes dieser Unikate repräsentiert gleichzeitig jedoch ein gebrauchstüchtiges und vollwertiges Messer.