Werner
Eichhoff
|
| Viele
Messer begleiten mich im
Laufe meiner jagdlichen
Betätigung seit 1982.
Es waren u.a. vererbte bzw.
weitergereichte Messer vom
Vater, nicht rostfreie altdeutsche
Modelle oder Taschenmesser
mit verschiedensten Stählen
und Güten . Einige
liegen heute zur Erinnerung
im Schrank , andere werden
bewusst gemieden und so
manches Messer ging dem
Besitzer bei der roten Arbeit
oder anderswo verloren.
|
| Seit
1989 arbeite ich als Revierförster
im Land Brandenburg. Die
Jagd und somit das Einsatzgebiet
des Messers sind Alltag.
Die Messer der "großen"
Sauenjäger um mich
herum wurden im Laufe der
Zeit immer größer. |
| Meine
Suche endete bis vor kurzem
beim jederzeit griffbereiten
handlichen Jagdmesser der
Firma PUMA 210943. Ein Kompromiss
meiner verschiedensten Ansprüche
an ein Messer. Nun seit
ich das neue Messer im Gebrauch
habe, ist das Taschenmesser
nur selten zum Einsatz gekommen.
|
| Die Scheide
besteht aus robustem Leder.
Eine einmalige Lederpflege
vor Benutzung war selbstverständlich.
Die Passform ist unverändert
ideal auf das Jagdmesser
abgestimmt. Zerstörende
Einschnitte durch die Messerklinge
sind nicht erfolgt. Die
Scheidenhöhe ist hervorragend
an das Messer angepasst
.Das Leder ist sehr formstabil
ohne ein Klappern des Messers
zuzulassen. Die Nähte
sind hervorragend verarbeitet. |
 |
Der gelungene
visuelle Eindruck ist geprägt
durch eine 2,7 cm breite
im stumpfen Winkel zulaufend
rostfreien Klinge. Diese
besitzt eine mit 10,5 cm
ausreichend lange Form und
gut komponierte Stahlstärke. |
|
| Der
fast 12 cm lange Griff ist
mit einem aus Messing gefertigtem
Fingerstopp versehen. Die
aus herrlichem Nussbaum
gefertigten Griffschalen
sind mit Messingstiften
gezapft. Es sind keine Schwundmaße
aufgetreten .Eine gute Handhabung
ist durch das Griffprofil
gewährleistet. Der
Umfang des Griffes darf
ruhig noch etwas verstärkt
werden.
|
| Die
Klinge ist trotz munterem
Gebrauch noch immer ungeschärft
einsetzbar. Es wurden mit
dem Messer 7 Stücken
Schalenwild (Rehe und schwache
Sauen) versorgt. Die Stahlgüte
440C überzeugt. |
| Die
Arbeit mit dem Messer geht
sehr gut von der Hand. Nicht
zuletzt dafür punktet
auch die endlich einer Männerhand
angepasste Grifflänge.
Ein 1cm längerer Griff
käme dem Großhändigen
durchaus zu Gute. |
| Die
Spitze der Klinge erfordert
beim Aufbrechen ein waches
Auge und eine erfahrene
Hand.
Eine Bohrung der Griffschalen
halte ich ebenso wie ein
eingefädeltes Lederband
für unhygienisch und
somit entbehrlich.
|
Alles
in allem ist das Jagdmesser
fox olive ein sehr empfehlenswertes
Messer.
|